Dein Gedächtnis ist keine Festplatte, sondern vielmehr ein dynamisches Netzwerk aus zusammenhängenden Informationen, welches sich ständig weiterentwickelt. 🧠
Auf der Suche nach Lösungen bedienen wir uns unseren Erinnerungen. Diese sind durch vergangene Erfahrungen entstanden und durch unsere subjektiv gefilterte Wahrnehmung hindurch irgendwann Teil unseres Gedächtnisnetz geworden.
Unsere Erinnerungen sind dabei alles andere als statisch. Sie entwickeln sich mit der Zeit, unterliegen dem natürlichen Verfall und verändern sich immer wieder, wenn wir sie gedanklich erneut durchleben. Das bedeutet, wir beeinflussen unsere Erinnerungen auch nachdem wir sie bereits erlebt und "abgespeichert" mehr oder weniger verinnerlicht haben.
Unser Gedächtnis als erste Anlaufstelle
Auf der Suche nach einer Lösung oder einer Antwort schwelgen wir gedanklich in unserer Vergangenheit, bis uns etwas einfällt, was uns im Hier und Jetzt weiterhelfen könnte.
Unser Gedächtnisnetz erlaubt es uns:
- uns an bestimmte Dinge zu erinnern,
- uns gewisse Dinge vorzustellen,
- uns Zusammenhänge zu erschließen und
- Probleme zu lösen.
Um auf bestimmte Teile unseres Gedächtnis zurückgreifen zu können, benötigen wir einen geeigneten Einstiegspunkt/Trigger also einen Hinweis bzw. Reiz, durch den wir Zugang zu den spezifischen Erinnerungen erhalten, die uns in der jeweiligen Situation weiterhelfen könnten.
Alle Gedanken und Assoziationen, die an diesen Trigger geknüpft sind, konkurrieren miteinander, wenn wir versuchen, uns an etwas Bestimmtes zu erinnern.
Der ursprüngliche Reiz (Trigger) entscheidet daher maßgeblich darüber, welche Erinnerungen abrufbar sind und welche Emotionen dabei ausgelöst werden.
Frage an dich: Was bedeutet das im Hinblick auf Marken?



























